7 Profitipps zur Küchenplanung

Küche planen mit Grundriss auf dem Tablet bei Küchen Fahn in Hürth 7 Profitipps zur Küchenplanung

Eine neue Küche begleitet Sie viele Jahre. Sie kochen dort, Sie essen dort, häufig sitzen abends auch Gäste am Tresen. Ein Auszug, der gegen die Tür schlägt, oder ein zu knapper Stauraum ärgern Sie dann jeden Tag aufs Neue. Solche Fehler entstehen fast immer am Anfang, lange vor der ersten Schraube. Wir von Küchen Fahn zeigen Ihnen in diesem Blogbeitrag 7 Profitipps zur Küchenplanung, mit denen Sie die typischen Stolperfallen umgehen und Ihre Küche von der ersten Skizze an sinnvoll aufteilen.

Genug Vorlauf einplanen

Eine Küche entsteht nicht in zwei Wochen. Der erste Termin im Studio und der fertige Aufbau liegen meist drei bis vier Monate auseinander. Lieferzeiten der Hersteller, Sonderanfertigungen sowie Handwerkertermine für Strom und Wasser strecken den Zeitraum zusätzlich. Rechnen Sie deshalb rückwärts: Wann möchten Sie das erste Mal in der neuen Küche kochen? Sie ziehen von diesem Datum ein halbes Jahr ab und kennen damit den richtigen Moment für das erste Beratungsgespräch. Ein früher Start nimmt den Druck aus jeder Entscheidung und lässt Ihnen Zeit für Vergleiche.

Raum aufmessen und Anschlüsse notieren

Sie brauchen vor dem Beratungstermin keine fertige Zeichnung. Ein paar Eckdaten helfen jedoch enorm. Notieren Sie die Länge jeder Wand, die Höhe des Raums sowie die Position von Fenster, Tür und Heizkörper. Die Anschlüsse für Wasser, Abfluss, Strom und Starkstrom gehören idealerweise ebenso auf Ihre Liste. Eine Dachschräge, eine Nische oder ein Vorsprung im Mauerwerk verdienen eine eigene Notiz. Zwei Fotos aus gegenüberliegenden Ecken geben unserem Planer ein klares Bild der Situation. Das genaue Aufmaß übernehmen wir später ohnehin selbst, und zwar millimetergenau per Laser direkt bei Ihnen zu Hause.

Wege kurz halten

Das Arbeitsdreieck aus Kühlschrank, Spüle und Kochfeld bestimmt, wie flüssig Ihnen das Kochen von der Hand geht. Sie laufen täglich unnötige Meter, wenn diese drei Punkte zu weit auseinanderliegen. Ein zu enger Zuschnitt raubt Ihnen dagegen die Abstellfläche neben dem Kochfeld. Der Geschirrspüler steht am sinnvollsten direkt neben der Spüle, weil das Vorspülen und Einräumen dann in einem Handgriff zusammenfällt. Denken Sie ebenso an die Öffnungsrichtung der Türen und an den Platz vor geöffneten Auszügen. Zwei Personen, die gemeinsam kochen, brauchen mindestens 1,20 Meter Durchgang zwischen den Zeilen.

Ergonomie an Ihren Körper anpassen

Die Standardhöhe von 90 Zentimetern passt längst nicht zu jedem. Ihre Arbeitsplatte liegt idealerweise 10 bis 15 Zentimeter unter dem angewinkelten Ellbogen. Der Backofen gehört idealerweise auf Sichthöhe in einen Hochschrank, damit Sie das heiße Blech nicht aus der Hocke ziehen. Auch der Geschirrspüler kann erhöht eingesetzt werden, sodass Sie sich beim Ausräumen nicht bücken müssen. Solche Details kosten in der Planung keinen Cent und entlasten Ihren Rücken jeden Tag.

Stauraum großzügig kalkulieren

Zu knapper Stauraum zählt zu den häufigsten Fehlern. Zählen Sie vor dem Termin ruhig einmal Ihr Geschirr, Ihre Töpfe und Ihre Vorräte durch. Ein Apothekerschrank neben dem Kochfeld nimmt Öl und Gewürze auf, ein Eckauszug macht die tote Ecke zugänglich. Auszüge schlagen Drehtüren fast immer, denn Sie sehen den Inhalt von oben. Ein Mülltrennsystem im Unterschrank verschwindet vollständig hinter der Front. Sie gewinnen ebenfalls Platz nach oben: Deckenhohe Schränke nehmen alles auf, sodass nichts mehr staubig auf dem Kühlschrank landet.

Licht in mehreren Ebenen planen

Eine einzelne Deckenleuchte wirft Ihren Schatten genau dorthin, wo Sie schneiden. Sie kombinieren deshalb drei Ebenen: eine Grundbeleuchtung für den Raum, gerichtetes Licht unter den Hängeschränken für die Arbeitsplatte sowie warme Akzente in Regalen oder Nischen. Die Farbtemperatur wählen Sie am Kochfeld eher neutral, im Essbereich eher warm. Dimmbare Leuchten senken die Helligkeit am Abend, sodass aus der Arbeitsküche ein Wohnraum wird. Sie legen die Kabel dafür früh fest, denn nach dem Verfliesen der Wand wird jede Änderung teuer.

Fronten und Arbeitsplatten nach dem Alltag wählen

Hochglanz wirkt im Studio brillant, zeigt zu Hause jedoch jeden Fingerabdruck, sofern die Front keine Anti-Fingerprint-Beschichtung trägt. Massivholz altert schön, verlangt dafür regelmäßiges Ölen. Keramik und Quarzstein verzeihen heiße Töpfe sowie Schnitte, kosten allerdings mehr. Sie wägen also ab, wie viel Pflege Sie leisten möchten und wie stark Ihre Küche beansprucht wird. Kleine Kinder im Haushalt verschieben diese Rechnung spürbar in Richtung robuste Oberflächen. Ein Muster in der Hand sagt Ihnen mehr als jeder Katalog.

Fazit: 7 Profitipps zur Küchenplanung

Die 7 Profitipps zur Küchenplanung führen alle zu einem Punkt: Gute Küchen entstehen am Planungstisch, nicht auf der Baustelle. Wir von Küchen Fahn in Hürth nehmen uns diese Zeit für Sie. Unsere Berater messen Ihren Raum millimetergenau per Laser auf, unser hauseigenes Montageteam baut die Küche anschließend selbst auf, sodass Planung und Handwerk in einer Hand bleiben. Auch die Montage ist beim Kauf Ihrer Küche ohne Aufpreis enthalten. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin. Wir planen Ihre neue Küche dann gemeinsam mit Ihnen.

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